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hermione87
31 March 2004 @ 03:20 pm
Hallo ihr Lieben!

Ich hab rausgefunden, dass Livejournal jetzt tags erlaubt (yeaah). Und da ich in letzter Zeit viel "Lernkram" hier veröffentlicht habe, ein Tipp:
university oder smart stuff = Lernkram
me oder life = Dinge, die mich betreffen
photography oder fotos = alles mit Fotos

Weiterhin, manche Einträge sind:

Friends Only // Nur für Freunde

Da nicht alle Einträge für die Öffentlichkeit geeignet sind, sind manche "nur für Freunde" sichtbar. Ich vermute mal, wenn ihr nicht mit mir befreundet seid, würde euch eine meiner existentiellen Lebenskrisen oder ein Streit mit meinen Liebsten sowieso nicht interessieren ;)

In English:
I just don't want the public to read ALL my entries, so some of them are just for friends! I'm guessing if you're not my friend you wouldn't want to read about a rough fight or my next existential crisis anyway ;) plus most/all of the friends-only entries are in German, since it's my mother tongue.
 
 
hermione87
20 July 2014 @ 07:38 pm
[ | mood: cranky // übel gelaunt ]


Psychologie, warum sollte man eigentlich Psychologie studieren? Wenn ihr euch diese Frage nie gestellt habt, die Antwort eigentlich klar ist, dann seid ihr vermutlich goldrichtig. Sie liegt irgendwo zwischen ich bin viel zu neugierig und stecke meine Nase in alles, was mich nichts angeht und dem typischen „ich will Menschen helfen“-Syndrom.

Was müsst ihr können?

Englisch – kein Witz: Wir lesen englische Fachartikel, inklusive Fachwörter von denen ihr weder im Deutschen, noch im Englischen je gehört habt. Wenn es an Grundlagen fehlt wird es garantiert schwierig. Nicht unbedingt in Vorlesungen und Prüfungen, aber alles das mit wissenschaftlicher Arbeit zu tun hat, Forschung, Seminararbeiten, die Bachelorarbeit, dazu benötigt man einfach aktuelle Artikel und die sind in englischer Sprache am häufigsten vertreten.

Mathe: Aller überbetonen Mathe, finde ich. Stochastik war schon ein interessantes Thema im Abi und lag mir auch gut (ich betone GUT, nicht sehr gut). Dieses Thema war der Statistik am Ähnlichsten, auch Grundlagen wir das Formeln umstellen sind garantiert gefragt, ABER man fängt bei der Statistik von vorne an, mit den Grundbegriffen und arbeitet sich ganz neu in die Thematik ein. Wer eine Vorliebe für alles mathematische hat wird wahrscheinlich besser damit klar kommen, aber auch ohne diese Liebe habe ich mich durchgemogelt. Statistik ist interessant, aber hat nur dann Spaß gemacht, wenn man auch entsprechende Erfolge erzielt (richtiges Rechenergebnis, Verständnis, sinnvolle Aussagen über Forschungsergebnisse, etc.). Daher braucht man vor allem:

Durchhaltevermögen – Übung, Übung, Übung, Übung macht den Meister!

Ein breit gefächertes Interesse: Die Psychologie arbeitet mit vielen anderen Disziplinen zusammen. Mit Soziologie, BWL, Biologie, Pädagogik, Mathematik, Physik. Alles kommt so ein Hauch vor.

Biologie: Das kommt oft zu kurz in Beschreibungen finde ich. Bio ist ein großer Teilbereich der Psychologie. Quer- und Längsschnitte durchs Gehirn. Aus was besteht unser Nervensystem? Wie werden Informationen übermittelt? Welche Botenstoffe gibt es? Was bewirken Hormone? Wie funktioniert das Sehen?
Diese biologischen Themen kommen nicht nur in Biopsychologie Vorlesungen und Seminaren, sondern auch in allem vor dem ein Neuro hängt, in der allgemeinen Psychologie und immer wieder vor, wenn es um’s Denken geht.

Fleiß / Ehrgeiz: Eine Vorliebe dafür Wissen aufzusaugen, Besserzuwissen. Ich meine ihr müsst wahrscheinlich sowieso eine kleine Hermine sein, wenn ihr daran denkt Psychologie zu studieren. Wenn man diesen Drang verspürt Besser zu sein, nicht nur das eigene Wissen zu erweitern, sondern auch besser als der Student links und rechts von euch zu sein, dann könnt ihr es schaffen euch auch auf die schlimmste Prüfung vorzubereiten.

Auswendig Lernen: Wenn ihr euch vorher schon schwer getan habt für das Abitur ein paar Seiten auswendig zu lernen wartet nur ab. Die Unterlagen für eine Prüfung füllten bei mir mindestens einen großen Ordner. Das war der Stoff von zwei Semestern. Die muss man dann nach und nach detailliert ins Gedächtnis hämmern. Manchmal sind’s auch Bücher, oder Artikel - faktisch müsst ihr aber so gut wie immer auswendig lernen, weil das reine „Verstehen“ nicht reicht- egal wie oft Professoren das Gegenteil beteuern. In den Prüfungen kommt dann doch ein Lückentext, eine Definition oder Multiple Choice Fragen bei denen ein Wort über das Richtig oder Falsch entscheidet.

Selbstständigkeit: Euer Studium wird euch im ersten Moment traumhaft vorkommen. Ihr habt so viel Zeit wie nie, Freitags hatte ich beispielsweise nie Vorlesungen oder Seminare. Nicht mal in der Schulzeit hatte ich so viel Ferien und Freizeit. Partys, Partys, Partys – am Wochenende? Von wegen! Im Studium starten die schon donnerstags, denn manche wollen am Wochenende darauf ja in die Heimat pendeln. Wie auch immer, von euch wird erwartet, dass ihr eure Zeit selbst einteilt. Ihr müsst eure Praktika selbst plannen, selbst zusehen ob ihr einen Nebenjob unterkriegt, wo ihr wohnt, wie ihr das finanziert. Und nach dem ersten Semester werdet ihr schnell kapieren, dass sich das Arbeitspensum steigert. Klar hab ihr ein langes Wochenende, ihr braucht es um Vorlesungen, die ihr nicht ganz verstanden habt nachzubereiten, um Artikel und Fachbücher zu lesen, von denen Professoren erwarten, dass ihr sie in der Freizeit durcharbeitet, um für die Vorlesung vorbereitet zu sein. Und je mehr Prüfungen ihr nach hinten schiebt, desto mehr Arbeit habt ihr später, desto wahrscheinlicht wird es, dass ihr länger studiert. Kein Drama, die NCs steigen nur jedes Jahr ;)

Flexibilität: Seid ihr organisiert? Plant ihr gerne voraus? Gewöhnt euch das schnell ab!
Im Studienalltag werden all eure Pläne zu über 60% wieder über den Haufen geworfen. Das klingt verbittert, ist aber wirklich so. Vor Prüfungen ist es durchaus vorteilhaft, wenn man nicht erst 2 Wochen vor der Prüfung an Vorbereitung denkt und dann Tag und Nacht alles in sich reinprügeln muss. ABER euer Studenplan steht frühstens eine Woche NACHDEM das Semester begonnen hat. Da könnt ihr planen so viel ihr wollt. Wenn Seminare verlost werden - Zufall - wenn die Anmeldungen erst kurz vor Semesterstart öffnen und dann innerhalb von einer Stunde
alles voll ist - Pech - wenn die Seminare und Vorlesungen schlecht geplant wurden und sich überlappen - Pech.
Ich gehe davon aus, dass jeder weiß, dass ein guter Abiturschnitt / NC notwendig ist, um einen Studienplatz zu ergattern, aber mit dem Erreichen eines Bachelorabschlusses ist es auch nicht "geschafft". Wenn der BachelorNC nicht zwischen 1,0 und 1,4 liegt, habt ihr zurzeit keine Garantie auf einen Masterplatz. Dann heißt es wieder hoffen und warten und gegebenenfalls das nehmen, was sich anbietet. Das heißt andere Stadt, andere Freunde, andere Wohnung, anderer Job. Und wenn man erst über das Nachrückverfahren einen Platz erhält, dann wird das unter Umständen eine sehr spontane und knappe Umplanung der Zukunft.
Über ein Semester könnt ihr so gut wie nie voraus planen, jedes Halbjahr kann sich der Stundenplan ändern. In den Semesterferien können Prüfungen auch mal umgelegt werden. Mit solchen spontanen Aktionen muss man manchmal rechnen, obwohl ich mit Klausuren immer Glück hatte. Flexibilität ist auf jeden Fall eine wichtige Voraussetzung.

Okay, so viel dazu. Das war mein höchst subjektiver Ratgeber für alle die Psychologie studieren wollen.
 
 
hermione87
16 July 2014 @ 06:46 pm
[ | mood: hot // heiß ]


Die Korte Klippe.

Es war so ein richtig schöner, heißer Tag und ich hatte mir ein Kleidchen und hohe Schuhe angezogen, denn ich dachte heute würden wir es uns an der Korte Klippe gemütlich machen und die Aussicht über den Baldeney See genießen. Vielleicht eine Decke ausbreiten, etwas lesen. Ihr könnt es euch vorstellen. Dabei wurde uns dann doch ein wenig ein Strich durch die Rechnung gemacht. Zur Korte Klippe führt ein Wanderpfad durch den Wald und wie ihr sicherlich mitbekommen habt, hat in NRW vor ein paar Monaten ein Unwetter gewütet. Am Start unserer kurzen Wanderung stießen wir also bereits auf das:

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Das sah nicht gut aus. Aber voller Enthusiasmus sind wir über die ersten umgestürzten Bäume geklettert. Nur um direkt darauf das Folgende vorzufinden.

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Und weiter.

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Und auch in der Ferne sah's nicht besser aus (da müsst ihr mir jetzt einfach blind vertrauen)

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Wir entschieden uns also umzukehren.

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Wir sind dann stattdessen runter an den Baldeneysee gefahren. :)

Hier übrigens noch ein Baby von einem Vogelwesen, dessen Namen ich nicht kenne.

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Over and Out.
 
 
hermione87
15 July 2014 @ 08:34 am
[ | mood: cold // kalt ]


Botanischer Garten Bochum.

Der Wetterbericht prophezeite uns super Wetter, also sind wir diesmal in den Bochumer Botanischen Garten gefahren (das Universitätsgelände ist sooo unübersichtlich!) und wollten gemütlich spazieren gehen und ein paar schöne Blumenfotos schießen. Natürlich hatte ich dusseliger Weise vergessen meinen Kamera Akku aufzuladen, deswegen sind die Fotos sehr sparsam ausgefallen. Der Wetterbericht war genau so verlässlich, wie das Wetter die letzten Tage stetig (nämlich gar nicht). Es war wolkig, neblig und dadurch auch recht kühl, weswegen der Ausflug dann doch etwas kürzer ausfiel, als ich es mir gewünscht hätte. Dennoch wollte ich euch ein paar der Fotos nicht vorenthalten.

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Es gibt auch einen asiatischen Bereich (immer schön asiatisch schreiben, wenn man nicht mehr weiß ob es chinesisch oder japanisch war :D), den wir ganz gerne sehen wollten, der war aber leider komplett im Umbau und gesperrt. Stattdessen sind wir dann bei einigen Gewächshäusern gelandet, das "Savannen Haus" und das "Wüsten Haus", allerdings ist meine Kamera darin direkt beschlagen. Ich frag mich ob es dafür Lösungen gibt?

Hier noch eine interessante Fleischfressende Pflanze aus diesen Häusern:

 photo IMG_3014_zps4424750b.jpg

Over and Out.
 
 
hermione87
12 July 2014 @ 04:41 pm
[ | mood: content // zufrieden ]


Als das Wetter im Urlaub endlich wieder schön war entschlossen wir diesmal ein bisschen zu fahren und uns diese Statue / Sehenswürdigkeit anzuschauen. Das Tiger & Turtle ist eine Art begehbares Kunstwerk, es sieht aus wie eine Achterbahn, ist aber in Wahrheit ein Aussichtspunkt.

Tada:

 photo IMG_2951x_zps641e0cc8.jpg

Ich persönlich finde den Aufbau der Treppen viel faszinierender als den Ausblick auf Wohngegenden und Fabriken, aber ehrlich gesagt sind mir die Ausblicks Fotos vielleicht auch einfach nur nicht gelungen :( Vielleicht hätte jemand anderes daraus viel mehr gemacht ;)
Hier mal ein Beispiel:

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Es war super windig, deswegen gibts auch wenig Fotos von Davids kunstvoll gestylten Haaren, die hat der Wind nämlich zerwuschelt :D Aber trotz Wolken und Wind war es auch sonnig und richtig schön draußen.

Hier ein paar Eindrücke:Collapse )

Over and Out.
 
 
 
hermione87
10 July 2014 @ 10:32 pm
[ | mood: amused //
amüsiert, belustigt
]


Es war endlich wieder gutes Wetter und das musste ich natürlich ausnutzen. Fest vorgenommen hatte ich mir in einen Zoo oder Tierpark zu fahren. Also ging es heute los in den Tierpark in Bochum. Es war ideales Wetter mit einer Mischung aus wolkig und sonnig. Nur in dem Aquarium war es wirklich schlecht belüftet, da wäre man beinahe eingegangen *ächz*. Natürlich hatte ich meine Kamera eingepackt und habe wieder fleißig geknippst, hier also meine liebsten Bilder.
Ich steige mal ein mit diesen lustigen Wesen. Als wir vorbei gingen waren die gerade fleißig dabei Obst in sich rein zu futtern, und das sah teilweise SO lustig aus :D

Mein absolutes Lieblingsfoto ist das hier:

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hier entlang zu weiteren FotosCollapse )

Over and Out.
 
 
hermione87
08 July 2014 @ 09:25 pm
[ | mood: frustrated // frustriert ]


Urlaub - und es regnet. Seit Tagen kann ich die schönen Ausflüge vergessen, die wir gemeinsam geplant hatten. Tierparks oder Zoos? Schwimmbäder? Sightseeing? Daran ist bei Dauerregen irgendwie nicht zu denken. Heute hatte ich dann endgültig die Nase voll (vor allem wegen all dem Bewerbungskram, der mir durch den Kopf geht) und habe einen kurzen Spaziergang gemacht. Ich hab dem Regen getrotzt und mich eingepackt und bin ein bisschen auf Erkundung gegangen.
Dabei hab ich Brombeersträuche entdeckt, die bestimmt bald reifen. Und ich vermute, dass dort auch Heidelbeeren wachsen. Leider bin ich was wild wachsende Sachen angeht nicht so versiert. Nichts desto trotz war es sehr befreiend und entspannend, mal aus der Wohnung zu kommen.

Außerdem bin ich ein paar Pferden begegnet.

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Sind sie nicht hübsch?

Over and Out.
 
 
hermione87
20 May 2014 @ 12:32 pm
[ | mood: impressed // beeindruckt ]


Samstag waren wir beim Japan Tag. Ein Tag an dem am Düsseldorfer Rheinufer Stände zum Thema Japan aufgebaut werden, hauptsächlich aber haufenweise Fans aus allen Ecken anreisen, um in so genannten "Cosplays" ihrer Lieblingsanimes oder Mangas, Spiele, Serien oder Filme darzustellen.
Ich persönlich gehöre zu 0,0% der Japan-Szene an, ich gucke nie Animes und Pokemon ist für mich schon so lange zurück liegend, dass ich mich kaum daran erinnere. Dennoch hab ich ein paar Sachen wieder erkannt. Interessant war, dass auch Orks, Spiderman, Super Mario, und andere herum liefen. Ich hab sogar drei Doctor Who Fans gesehen.

Das Wetter war super, und wir hatten zum Schluss alle einen kleinen Sonnenbrand (ich hatte aber auch nicht mit so viel Sonne gerechnet!).

Zu Anfang sah es übrigens in Düsseldorf noch so aus:

 photo Japantag005_zpsb1ac6f60.jpg

Das war so gegen Mittag, es war schon recht voll. Wenn man sich tatsächlich für die verschiedenen Japanstände interessiert hat, musste man damit rechnen lange anzustehen.

Gegen Nachmittag sah das dann allerdings schon so aus:

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Oben konnte man dem Gedrängel nicht mehr ausweichen, unten war es dann zum Teil noch akzeptabel. An die Stände war nicht einmal mehr zu denken. Es war super, super voll. Und wir sind leider auch nicht bis zum Schluss geblieben, aber nach acht Stunden herum laufen brannten unsere Füße auch wie verrückt. Zu bemängeln war, wie wenig gutes Essen es gab. Es gab durchaus Futterstände, aber die waren a) völlig überfüllt b) schmeckte das Essen auch nicht gut. In der Stadt waren simple Cafés oder Restaurants total schwer zu finden, überfüllt oder völlig überteuert. Zum Schluss waren wir heilfroh eine Rewe zu finden, indem wir uns etwas zu trinken kaufen konnten. Und haben uns mit Pommes Currywurst zufrieden gestellt (bzw. ich mit M&Ms).

Hier noch ein paar Cosplay Fotos :)Collapse )

Over and Out.
 
 
hermione87
27 April 2014 @ 08:41 pm
[ | mood: okay ]


Freitag war ich im Gruga Park und habe endlich mal wieder ein paar Fotos geschossen. Hauptsächlich sind es Blumen. Mir ist aufgefallen, dass ich meine Nahaufnahmen schöner finde, als eine Gesamtaufnahme, z.B. vom Ausschnitt des Parks, oder von Menschen auf der Wiese oder von einem ganzen Blumenbeet, weil die Gesamtbilder so "chaotisch" sind. Meine Nahaufnahmen zeigen eine besondere Kleinigkeit, auf die ich aufmerksam machen will, die zum Beispiel besonders schön aussieht. Das gelingt mir bei Gesamtaufnahmen so selten, es sei denn es ist ein Ausblick. Also hier ein paar der Fotos (Gesamt und Nahaufnahmen ;))

FotosCollapse )

Nach dem Fotos knipsen habe ich Abends eine Führung mitgemacht, mit drei anderen Mädchen. Es ging um Fledermäuse. Es war gegen halb neun und der Führer hat einzelnen von uns ein Gerät in die Hand gedrückt, mit dem die Schallwellen der Fledermäuse hörbar wurden. Wir sind dann im Dunkeln durch den Park spaziert und haben einzelne Fledermäuse durch die Bäume huschen gesehen, oder über den See und über uns fliegen sehen, die vom Führer teilweise mit einer riesigen Taschenlampe (ernsthaft.. monströs, das war eher schon ein Fluter) angeleuchtet wurden, damit wir sie sehen konnten. Am Beeindruckensten war als wir unter einer Brücke standen, im Dunkeln und er alle darum bat die Geräte auszuschalten. Es war totenstill. Dann sagte er: Jetzt macht wieder an, auf einmal war es super laut. Unter der Brücke hingen hunderte Fledermäuse. Das war.. interessant :D

Schade fand ich, dass wir wirklich keine Fledermäuse aus "der Nähe" sehen konnten. Obwohl ich sagen muss, es ist natürlich kein Zoo, man betrachtet die Fledermäuse wie sie in der Natur leben und nunmal nicht in einem Nest oder in einem Häuschen. Es hätte mich dennoch irgendwie interessiert wie eine Fledermaus "live" aus der Nähe aussieht, weil ich noch nie eine gesehen habe (außer auf Fotos).

Ich werde auf jeen Fall gerne nochmal in den Park gehen, weil ich wirklich nur einen Bruchteil gesehen habe und der Eintritt ab 18 Uhr frei ist. Ansonsten ist er auch nicht teuer :) Und es ist wirklich schön dort.

Over and Out.
 
 
hermione87
25 April 2014 @ 05:49 pm
[ | mood: depressed // depremiert ]


Hallo zusammen,

ist nicht leicht die Frage „Wie geht es dir?“ zu beantworten, wenn niemand die Wahrheit hören will. Wie könnten sie auch? Niemand kann mir wirklich helfen in meiner Situation, niemand kann meine Gefühle ändern. Aber es geht mir nicht gut. Ich bin nicht okay.

Wie könnt ihr das glauben?

Nach allem was passiert ist?

Nachdem alle meine Pläne mit einem Mal über den Haufen geworfen wurden und ich alles was mir lieb und wichtig war verloren habe.
Es ist nicht mal so, als wäre ein riesiges Loch in mein Leben gerissen worden, es ist viel mehr so, als hätte man mich gepackt und aus meinem Leben, aus meinem Hintergrundbild gerissen und in ein leeres, pechschwarzes Nichts geworfen. Und da stand ich also und musste mir aus dem Nichts so was wie ein neues Leben schaffen. Ein neues Zuhause finden, neue Freunde finden, neue Ansprechpartner, neue Zukunftspläne. Es ist doch nicht so, als ob alles wieder okay wäre, weil sich ein paar Puzzleteile gefunden haben. Ich stehe doch immer noch auf diesem riesigen, scheiß Haufen Nichts.

Mir fehlt alles, mir fehlt so viel.

Vor allem fehlt mir der Glaube, dass irgendwas in meinem Leben „sicher“ ist, dass ich nicht jederzeit wieder ohne alles da stehen werde. Es fehlt mir die Kraft zu hoffen, die Kraft irgendwas zu planen.

Es fiel mir schon immer schwer Menschen in mein Leben treten zu lassen, weil Menschen sehr verletzen können. In der Kindheit habe ich kaum andere Erfahrungen gemacht außer der, dass andere abweisend und verletzend sind. Aber ich hab zwei sehr besondere Menschen gefunden, um die ich mein Leben aufgebaut habe, mit denen ich mein Leben aufgebaut habe. Eine war meine beste Freundin. Die zweite Person hat mich gelehrt selbstbewusst zu sein, hat mir mehr zugetraut als ich mir selbst. Und ich wusste mit ihm zusammen kann ich alles schaffen. Das war doch nicht nur ein Traum. Und doch wirkt es jetzt wie das Leben meines ICHs in einer anderen Realität, in einem anderen Leben. Wie eine Geschichte. Nichts davon ist mehr real.

Wo ist das alles hin? Wer bin ich überhaupt noch?

Ja mag sein, dass ich im Alltag einen Job habe, der mich an einigen Tagen beschäftigt, mag sein dass ich mich um mein Studium kümmern muss. Mag sein, dass ich neue Menschen kennen lerne. Auch besondere Menschen, die mir Freude bringen. Aber das ändert doch nichts daran, dass mein Hintergrundbild fehlt.
Egal ob Gut oder Schlecht, ich hatte immer jemanden, an den ich mich wenden konnte. Nun habe ich beide „verloren“, nicht weil sie gestorben sind, sondern weil sich alles verändert hat. Manchmal ändern sich Menschen, manchmal die Beziehung zu Menschen, manchmal ändert man sich selbst. Ich habe ihm nie geglaubt, dass ich mich mal verändern würde. Dass ich aufhören könnte ICH zu sein. Und jetzt erkenne ich mich nicht wieder.

Eigentlich erkenne ich nichts in meinem Leben wieder.

Ich wünschte jemand würde verstehen, dass es mir nicht gut geht. Nicht fragen: Warum? Nicht die Aussage „Mir geht es nicht gut“ als Aufforderung verstehen, es bessern zu müssen.
Es ist niemandes Schuld wie ich mich gerade fühle – außer vielleicht meine eigene. Aber es ist eure Schuld mir das Gefühl zu geben nicht traurig sein zu dürfen. Dass ich nicht das Recht darauf habe am Boden zerstört zu sein. Ein bisschen oder sogar sehr viel kaputt zu sein. Und einfach auch aufzugeben..

Ich kann es nicht verstehen, wenn jemand sagt: Genieße doch einfach den Moment, liebe dein Leben. Das ist in etwa so wie jemanden mit Beinbruch anzuspornen einfach joggen zu gehen.

Nein. Es geht mir nicht gut. Und ich bin nicht okay. Und vielleicht wird das auch noch eine ganze Weile so sein. Und wenn ich mich noch eintausend oder zehntausend Nächte in den Schlaf weine.. So what? Ihr könnt es unmöglich ändern!

Ich wünschte nur jemand würde verstehen und DA sein, statt das Problem kurzfristig lösen zu wollen und auf mich einzureden, bis ich ein „ist okay, mir geht’s gut“ fälsche und die Person nicht wieder darauf anspreche.

Over and Out.